Medwedew setzt sich Kritik aus

Der russische Präsident setzt sich bei einer Jahresbilanz mit kritischen russischen Medien auseinander.

Es geht also doch mit sachlicher Berichterstattung bezüglich russischer (Führungs-) Politik.
Demokratiedefizite und Korruption sieht also nicht nur das westliche Ausland, sondern sogar die russische Führungsebene selbst. Es wird auch die Kaderfrage aufgegriffen, die einen Bezug zur surkowschen Souveränen Demokratie, über den Modernisierungswillen hinaus, nochmals verdeutlicht.

Dass die Kritik von den Staatssendern geäußert wird, spricht für (sich) eine wiederaufgenommene Demokratisierung hinsichtlich der vergangenen Gleichschaltung im Kontext des Oligarchieproblems.
Sollte es westlichen Medien noch gelingen die Dämonisierung Putins zu überwinden, scheint eine neutrale, differenzierte Berichterstattung über Russland vielleicht doch möglich zu sein.


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