Archiv für November 2011

Das Bang Boom Bang Quiz

1. Wie lautet Keeks eigentlicher Vorname?
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2. Wohin bringen die vermeintlichen Rumänen den Tresor und wer war es wirklich?
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3. Mit was für einem Geldschein will Melanie in der Vereinskneipe bezahlen?
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4. Wie lautet das Kennzeichnen des umgebauten Mercedes Coupe?
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5. Wieviel Falschgeld mischt Keek unter die zu investierende Summe?
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6. Wie heisst der Orthopäde der Andis Knie untersucht hat?
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7. Bei wem will Mark den neuen Z3 bestellen?
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8. Welche Nummer steht auf dem Schlüssel?
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9. Wie heisst der Freund von Werner Kampmann, der Schlucke wegen seiner „Spanner-Geschichte“ vertreten hat.
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10. Wieviel Geld setzt Hilmi auf „Horst“?
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11. Was verbindet Schlucke mit Andi aus dessen Kindheit?
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12. Wieviel Geld haben Keek und Kalle bei ihrem Bankraub erbeutet?
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13. Wie heisst der Polizist, der die Fahndung nach Karl Heinz Grabowski leitet und in welcher Beziehung steht der Schauspieler zum Regisseur des Films?
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14. Für wie lange hat Andi den Führerschein verloren?
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15. Welche Nummer trägt der Eierhahn und welcher Name steht auf seinem Trikot?
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16. Wo ist Luigi aufgehalten worden?
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17. Wie heisst Action-Andi mit vollständigem bürgerlichen Namen und wo ist dieser ein einziges mal im Film zu erkennen?
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18. Wieviel „Stück“ war Andi neulich zu schnell und warum waren die Polizisten feige?
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19. Wie heissen die Frauen, die Franky Keek im Stadion vorstellt?
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20. Nach welcher Zeit denkt und hofft Keek, dass man den Daumen wieder annähen kann und woher hat er diese Information?
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Die Antworten können als Kommentar gepostet werden und werden bei Zeiten aufgelöst, sollte sie niemand vollständig richtig beantworten können.

Auch zusätzliche Fragen sind gern gesehen.

Die gewollten Versäumnisse gegen Rechts

Die Reaktion der Politik und anderer Verantwortlichen im Kontext der rechtsextremen Naziterrorzelle ist z.T. geschmacklos. So versuchen Oppositionspolitiker, wie Oppermann eine tiefe Betroffenheit und Scham zu suggerieren; ein Unverständnis, ein Schock entsprechend einer über ein Jahrzehnt operierenden rechtsextremen Terrorismuszelle kann allerdings nicht authentisch vermittelt werden.

Der Kampf gegen Rechts wurde gerade in den vergangenen Jahren von einschlägigen Politikern immer wieder torpediert und sukzessiv die Gefahr von Rechts verharmlost. Den Entwicklungen in der Nazi-Szene, also vor allem die Etablierung des neuen Typus der Autonomen Nationalisten wurde keine sonderliche Beachtung geschenkt, genausowenig deren Verknüpfung mit den regionalen Kameradschaften der Nazis. Stattdessen sind es immer wieder Politiker, wie die „Extremismusexpertin“ Kristina Schröder oder der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann, die die Gefahren in der linken Szene geradezu suchten. Die Extremismusklausel der selbsternannten Expertin in Sachen islamischen, linken und vielleicht auch rechten Extremismus war geradezu darauf ausgelegt die linke, antifaschistische Szene im Sinne ihrer vermeintlichen Verfassungsfeindlichkeit an den Pranger zu stellen und zugleich die Strukturen im antifaschistischen Engagement zu schwächen. Doch sind es eben diese antifaschistischen Strukturen gewesen, die die Nazi-Szene ernst genommen haben und sich nicht einer verharmlosenden Perspektive von ein paar braunen Idioten ergeben haben.

Schünemann konnte gar keine Gelegenheit genug sein, neben seiner unmenschlichen Forcierung niedersächsischer Abschiebepolitik, eine neue Qualität linker Gewalt zu postulieren. In dieser Hinsicht ist sein Fokus auf die angeblich so gewaltbereiten linken Strukturen in Göttingen zu bewerten, die mit einer eigenen BFE garniert werden soll. So ist aber auch Schünemanns Vorstoß bezüglich der Berliner Bahnanschläge zu bewerten, die er als eine Neuauflage der RAF sah und dementsprechend denjenigen kund tat, die ihm zu hören wollten. Gerade von konservativer Seite wurde keine Gelegenheit ausgelassen nicht nur Links- und Rechtsextremismus gleichzusetzen, sondern die Aktivitäten der radikalen Linken immer wieder als die wahre Gefahr für die BRD hinzustellen. Auch die Gewerkschaft der Polizei, andere Polizeivertreter und sukzessiv diejenigen Politikvertreter, die hinterfragen für überflüssig halten, sind in ihrem Fokus auf eine angebliche neue Qualität der Gewalt gegenüber des Gewaltmonopols nicht müde geworden dies an der linken Szene festzumachen. Das sich gleichzeitig im Rahmen der Etablierung der Autonomen Nationalisten eine neue Gewaltbereitschaft von Rechts ergeben hatte, wurde wenn überhaupt gerade einmal am Rande erwähnt. In diesem Kontext wurde es immer wieder hingestellt, dass die Polizei trotz legitimen und deeskalativem Verhalten vermehrt das Opfer einer steigenden linken Gewaltbereitschaft wäre. Das die Polizei durch ihr juristisch unverhältnismäßiges Handeln die Situation auf Demonstrationen u.ä. selber radikalisiert hat, kommt niemanden in den Sinn. Warum auch, denn auf diese Weise lässt sich der Kampf gegen Links besser verkaufen.

Wo ist die Extremismus Expertin Schröder denn jetzt? Wo sind auch die Mikrofone, die sie und ihre Politik der vergangenen Jahre in Frage stellen und als Puzzleteil benennen, welches die Verharmlosung der rechtsextremen Szene voran trieb und den Fokus sowie die Aufmerksamkeit von Nazistrukturen ablenkte. Es ist zu Recht der Verfassungsschutz im Fokus der Aufarbeitung des Naziterrors, der zwischen Zwielichtigkeit und Dilettantismus nicht in der Lage war auch nur den Hintergrund im Sinne eines rechtsextremen Terrors zu identifizieren. So war es der Verfassungsschutz der durch die V-Mann Affäre bereits ein NPD-Verbotsverfahren in den Sand setzte und trotz regelmäßiger und eigentlich unvorstellbarer Waffenfunde bei Nazi Razzien die Bedeutung herunter spielt. Wenn in den Wohnungen von einschlägigen und vernetzten Nazis Sprengstoffe, Hieb- und Stichwaffen sowie scharfe Schusswaffen entdeckt werden, frage ich mich welche Anhaltspunkte für die Gefahr des Rechtsextremismus noch gefunden werden müssen um der rechtsextremen Szene in Deutschland ihren angebrachten Gefahrenstellenwert zuzumessen. Aber solange bei der Durchsuchung linker Wohnprojekte u.ä. vielleicht Benzin, ganz sicher aber Flaschen gefunden werden können und denen auch noch eine kontinuierliche staatskritische Aktivitäten oder auch nur Interesse auf ihren privaten PCs nachgewiesen werden kann, dann ist klar von wem die Gefahr wirklich ausgeht.

Also zurück zur Symbolpolitik gegen Rechts. Denn nach so einem Skandal muss ein Zeichen gesetzt werden und wie geht das öffentlichkeitswirksamer als erneut ein Verbotsverfahren der NPD anzustreben. Doch zieht das Kontraargument wahrscheinlich mehr als je zuvor, denn die an der Oberfläche zu kontrollierende NPD zu verbieten, lässt die rechte Szene nach einem solchen Verbot logischerweise weiter und tiefer in der Verborgenheit operieren, dass der deutsche Staat damit überfordert ist, hat er glaube ich gerade eindrucksvoll bewiesen. Doch was für einen größeren Schlag gegen den deutschen Rechtsextremismus kann es geben, als dass der braune Brei endgültig aus der Öffentlichkeit verschwindet und das Naziproblem somit gelöst wäre für die werten Vertreter der Politik um sich dann wieder ganz dem Kampf gegen die linke Szene zu widmen bis es dann wieder einen Aufschrei in der BRD gibt und dann sind wieder alle überrascht wie menschenverachtend, skrupellos und brutal die Nazis doch sind.

So sollten sich diejenigen Verantwortlichen, die nicht müde geworden waren die linke Szene auf Kosten der Verharmlosung der deutschen Naziszene, zu dämonisieren, zu ihrem Fehlverhalten öffentlich Stellung nehmen, damit ein konstruktive Aufarbeitung, ab von Symbolpolitik, bezüglich der menschenverachtenden rechtsextremen Szene überhaupt möglich wird.

Eine Alternative zur Zwei-Staatenlösung?

In einem sehenswerten Interview mit Sari Nusseibeh vertritt er die Meinung, dass die Schwierigkeiten der Zwei-Staatenlösung vielleicht auch föderal in einem Staat zu lösen wären.

Sternstunde Philosophie vom 09.10.2011