Alles beim Alten

Am 05. Juli 2009, also vor fast 5 Jahren hatten im Rahmen des Schanzenviertels die Eutiner BFE das Jolly Rogers angegriffen und dabei einem Journalisten die Vorderzähne ausgeschlagen. Es hieß damals, dass sogar der Funkkontakt zu diesem Zeitpunkt unterbrochen gewesen war und zudem war das Jolly in keinster Weise an irgendwelcher Gewalt vom Schanzenfest beteiligt (Es fand dort eine private Geburtstagsparty statt). Es gab damals ein weiteres Gerücht. So war einige Zeit zuvor beim Fussballspiel FC St. Pauli gegen Hansa Rostock ein Polizeibeamter genau dieser Einheit verletzt worden. Die Maßnahme, wie man es wohl bei der Polizei nennt, erschien damals einigen als eine nicht zufällige Racheaktion.

Was es mindestens war, ist eine juristische Unverhältnismäßigkeit sondergleichen, denn worin hier der Zweck der Maßnahme begründet gewesen war ist schon unklar, aber zur Verfolgung dessen hätte es wohl mit Sicherheit ein milderes Mittel gegeben, als einen kleinen Raum mit Pfefferspray zu fluten und danach noch Menschen im Gesicht zu attackieren.

Diese Meinung ist dann wohl exklusiv, vielleicht sogar linksextrem, denn einmal mehr wird offensichtliches Fehlverhalten von (Elite-)Polizeibeamten am Ende sogar von der Justiz beschützt, denn diese sprach die Polizei straf- und zivilrechtlich frei. Aber in Hamburg sind wir das ja gewohnt, hier werden ja auch sog. Gefahrenzonen errichtet, die nochmal welcher Verhältnismäßigkeit nachgekommen sind? Naja Hauptsache man stellt sich gegenüber dem Rest der Welt als Krone des demokratischen Schaffens dar.


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