And Still … He’s Doing What He Does Best

12 Fight Winning Streak; 8th Title Defense, 21 Siege insgesamt: 9 durch (T)KO, 5 durch Submission – Eine Niederlage durch eine diskutable Disqualifizierung und wieder siegt er dort, wo es die wenigsten erwartet haben:

Jon Jones: Not Quiet Human!

Das war schon mal sein Motto, aber es trifft mehr und mehr auf ihn zu. Jon Jones schlägt Daniel Cormier in einer Weise, die die wenigsten erwartet haben. Er kontrolliert ihn am Käfig, in der vierten Runde zeigt er gar zwei Double Leg Takedowns hintereinander, die selbst von Experten als unmöglich eingestuft worden. Ich mutmaßte, dass DC ihn im Ringen überlegen sein würde, weil davon alle ausgingen, die Daniel Cormier zuvor in seinen dominierenden Auftritten verfolgen konnten. Da Jon Jones es in der Vergangenheit nur allzu oft demonstrierte seine Gegner da zu schlagen, wo sie am besten sind, ließ man sich maximal noch dazu hinreißen Jones zuzugestehen nicht am Boden gehalten zu werden oder gar Takedowns zu verteidigen. Genau diese optimistisch gemeinten Vorhersagen erfüllte der Champion beeindruckend und mit einer, für den Kampf unbedeutenden Ausnahme in der letzten Runde. Allerdings muss man Cormier genauso zugestehen, dass er Jones insbesondere in der 2. Runde, aber, wenn auch nicht besser als Jones, sogar die gesamten ersten 3 Runden zusetzte und vor allem immer wieder harte Uppercuts im Infight lieferte.

Aber wie gesagt, setzte der Champion, der als Bester aller Zeiten in die Geschichte des MMA Sports eingehen will, noch einen drauf und kontrollierte DC im Ringerbereich. Jon Jones besiegte erneut einen Gegner, der ihm im Vorfeld als ebenbürtig vorgestellt wurde und entfacht nun genau diese Diskussion, ob er nun Anderson Silva als Bester aller Zeiten abgelöst habe und der Tenor ist gespalten, aber eigentlich nur in der Hinsicht, ob man nicht noch ein wenig für diese Aussage warten solle.

Angst macht dann Jon`s Aussage in der Pressekonferenz, dass 2015 sein Jahr sein werde, er hungrig darauf ist sich weiter zu entwickeln und eben nicht wie es ihm in der Vergangenheit vorgeworfen wurde, erst einmal eine Pause einzulegen, sondern direkt zurück ins Training zu gehen (im Link Minute 25:25).

Die letzten drei Titelverteidigungen gingen über die Zeit und kamen zu einer Punktentscheidung, es ist also etwas her, dass Jones eine Titelverteidigung vorzeitig beenden konnte. Es war der Erstrunden K.O. gegen Chael Sonnen im April 2013, doch eine derartige Ansage und die Tatsache, dass seinen letzten Gegner allesamt eine Siegeschance eingeräumt wurde, geben Zuversicht, dass es immer noch nicht der beste Jon Jones war, den wir im Octagon gesehen haben. Und vielleicht sollten wir deswegen, aus Respekt zum zukünftigen Jon „Bones“ Jones, auch noch mit der Aussage warten, dass er der beste Mixed-Martial-Artist aller Zeiten ist. Der nächste Gegner wird am 24. Januar ermittelt wenn Alexander Gustafsson auf Anthony Johnson trifft, ab dann wird sich einer der Beiden Gedanken machen müssen, wie das Unmögliche möglich gemacht werden könnte.


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